Basisdaten:
| Bezirk: | Altona |
| Fläche: | 2,7 km² |
| Einwohner: | 10.558(2006) |
| Handwerksbetriebe: | 76 (2007) |
| Niedergelassene Ärzte: | 15 (2007) |
| Apotheken: | 2 (2007) |
Quelle: Statistikamt Nord
Der Name Iserbrook kommt von Eisen und Bruch. Hier wurde aus den oberen Erdschichten Raseneisenerz gewonnen.
Iserbrook wurde durch die Blankeneser Kaufmannsfamilie Godeffroy bedeutend. Deren letzter Angehöriger, Johann Cesar VI. Godeffroy, forstete das Heide- und Feuchtgebiet mit 25.000 Fichten auf. Es hieß, er habe die dortige Landschaft sehr geliebt - immerhin ließ er 1853 ein Schiff nach ihr benennen: Die Brigg Iserbrook segelte in 13 großen Reisen u.a. bis nach Australien und Südamerika.
Mittelpunkt Iserbrooks war die Gabelung der Chaussee nach Hamburg und der Chaussee nach Blankenese - heute Kreuzung der Ost-West-Verbindung B 431 und der Nord-Süd-Verbindung zwischen Schenefeld und Blankenese. An dieser Stelle, wo heute Schule, Kirche und Kindergarten stehen, bauten die Godeffroys einen großen Reiterhof. Südlich davon, auf der anderen Seite der „Chaussee nach Hamburg“ (heute Osdorfer Landstraße), entstand 1892 das Waldhotel Iserbrook - mit seinem Tanzsaal ein beliebtes Ausflugsziel -, in dessen Umkreis sich so etwas wie ein Ortskern bildete.
Durch Iserbrook verläuft in ost-westlicher Richtung die Bundesstraße 431, die seit Ende des Zweiten Weltkrieges den Verkehr und das Wirtschaftsleben dieses Stadtteils bestimmt. Durch den Ausbau der B 431 von einer zweispurigen Dorfstraße zu einer vierspurigen Schnellstraße hat sich das Leben erheblich verändert. Die B 431 ist als Haupt-Ausfallstraße im Hamburger Westen eine der meistbefahrenen Ost-West-Verbindungen in Norddeutschland.
Im äußersten Süden des Stadtteils liegen das Hallenbad Simrockstraße und die Dockenhudener Sportplätze des Sportvereins FTSV Komet Blankenese.
Quellen für Text und Bild: wikipedia und hamburg-magazin.de